Mittwoch, 22. März 2017

Zwielicht - Create Space

Nachdem bisher vier Zwielicht Ausgaben bei Create Space erschienen, davon eine als Erstauflage, die anderen drei als Neuauflage, ist es mal Zeit, ein wenig Revue passieren zu lassen.
Anfang Juni machte Zwielicht 4 den Anfang. Zwielicht 1 folgte im Juli.
Im November erschien dann mit Zwielicht 9 die erste Ausgabe direkt bei Create Space. Im Dezember folgte dann Zwielicht II. Im April soll dann die Neuauflage von Zwielicht 6 folgen.

Die Bücher verkauften sich in folgender Reihenfolge:


Zwielicht II verkaufte sich dabei so gut wie Zwielicht Classic 11, eine Neuzusammenstellung schon erschienener Geschichten.
Auffällig ist, dass sich Zwielicht 1 nur unwesentlich schlechter als Taschenbuch verkauft als Zwielicht 9.
Bei den E-Books ist es sogar so, dass Zwielicht 1 im selben Zeitraum das erfolgreichste Zwielicht Buch war. Somit hat die Zwielicht Reihe (und bei der Zwielicht Classic Reihe ist es genauso) Seriencharakter. Die Mehrheit der Leser kauft nicht den aktuellen Band, wie es bei Anthologien/Magazinen die Regel ist, sondern fangen vorne an. Somit war die Entscheidung, die vergriffenen Bände nachzudrucken, die richtige.

Auffällig ist auch die unterschiedliche Wahrnehmung zwischen Zwielicht und Zwielicht Classic. Während bei Zwielicht der E-Book Anteil bei maximal 30% ist, liegt er bei Zwielicht Classic in der Spitze über 50%.

Die All-Time Bestseller Zwielicht finden sich hier.


Eine andere Anmerkung, da die Frage des Öfteren aufkam:
Die längste "Kurzgeschichte" (da spricht man wohl eher von Novelle) aus Zwielicht erschien in Zwielicht 8: Der Hund im Camp von Algernoon Blackwood hatte 170.000 Zeichen.
Die kürzeste Geschichte findet sich in Zwielicht 3: Tintige alte Welt von Antje Ippensen hatte weniger als 5.000 Zeichen.




Kurz auch eine Anmerkung zur inhaltlichen Ausrichtung. Zwielicht bietet Horror und Unheimliche Phantastik mit Ausflügen in die SF. Die einzelnen Ausgaben folgen dabei keinem übergeordneten Thema, sondern bieten ganz klassisch die Bandbreite dieser Spielart der Phantastik. Zwielicht 9 bringt zwei Übersetzungen, eine typische Gruselgeschichte von Algeroon Blackwood aus dem Jahr 1914 und von Kristi DeMeester aus dem Jahr 2015. Little Drummer Roy ist ein Psychothriller, die Horrorthek eine Horrorsatire, Sehen wir uns nicht in dieser Welt eine Zombiegeschichte, während Müllsäcke an einen Rodriguez Film erinnert und Im Apogäum sich Horror, SF und Fantasy ein Stelldichein geben. Camera Obscura erinnert an die dunkle Seite der Goldenen Zwanziger und ihre Filme, Kuppe und Nagel genau wie Wohnungssuche sind dagegen eher surreal und erzeugen auf diese Weise ihren Schauer. Blutgeld erzählt von einem Fluch, Liesbetts Gäste ist die Horrorversion einer Zeitreisegeschichte (und nichts für zarte Gemüter), während Unter der Gemeindebücherei typische Weird Fiction ist.

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