Montag, 31. Oktober 2016

Jahrgänge in Zwielicht Classic

Zwielicht Classic ist die Reihe für Wiederveröffentlichungen von schon erschienen Kurzgeschichten. Aktuell steht Band 11 kurz vor der Veröffentlichung.
Da muss ein Blick zurück gestattet sein.

Die ältesten Geschichten in Zwielicht Classic sind aus dem Jahr 1811 und stammen aus dem Gespensterbuch. Die bekannteste ist wohl Der Freischütz von August Apel. Erschienen ist die Geschichte in Zwielicht Classic 4.

Seit 1990 fehlen bisher nur die Jahrgänge 1991 und 1995, aber was noch nicht ist kann ja noch werden.

Die meisten Geschichten (12 Stück) stammen bisher aus dem Jahr 2010, dahinter folgt 2008 (11) und 2004+2013 (10).

In Zwielicht Classic 11 ist auch die neuste Geschichte enthalten: Susanne Schnitzler - Lennie Bell beschwimmt den Teufel (2016)

Insgesamt sind bisher 113 Geschichten in Zwielicht Classic enthalten. Und in der aktuellen Ausgabe sind immerhin 8 AutorInnen zum ersten Mal in Zwielicht Classic vertreten.

Samstag, 29. Oktober 2016

Die Gewinner der Leserunde zu Silbermond

Die Gewinner der Leserunde zu Silbermond stehen fest und die Bücher gehen in die Post. Silbermond ist eine Welt, in der mehrere Geschichten spielen, ich habe das mal hier zusammengefasst.

Die Leserunde startet dann in einer Woche.
Das Buch selbst ist auf Amazon erhältlich. Für die Dauer der Leserunde gibt es das E-Book zum Vorzugspreis.


Zur Leserunde

Sonntag, 23. Oktober 2016

Die schlimmsten Fehlgriffe der Filmindustrie

Zehn Jahre war ich Filmvorführer. Da kommen eine Menge Filme zusammen, die unerträglich waren. Hier mal die Highlights die mir noch in Erinnerung verblieben sind.

Legenden der Leidenschaft
Sinn und Sinnlichkeit
Brücken am Fluss
Notting Hill
Ein Schweinchen namens Babe
Vier Hochzeiten und ein Todesfall

Hugh Grant ist wirklich...

Auf booklooker

...findet man Zwielicht.

Es gibt da einen Spruch

Man sagt manchmal, eine Mannschaft spielt gegen einen Trainer. Beim HSV erweckt sich der Eindruck, die Mannschaft spielt für den Ex-Trainer. Aber vielleicht spielt sie auch gegen den Vorstand, wer weiß das schon, verstehen könnte man das.

Der HSV ziert die Tabelle ganz unten. Platz 18. Und man muss sagen, die HSV Verantwortlichen machen aus Marketingsicht alles richtig. Graue Maus ist gestern. Wir kaufen merkwürdige Spieler, feuern grundlos und medienwirksam den Trainer und so sind wir wieder eine heiße Nummer in der Bundesliga.

Sportlich wird das ein Ritt auf der Rasierklinge. Immerhin, wenn man letzter ist, kann es nur noch aufwärts gehen.
Außer im Pokal. Dienstag in Halle, ob man sich auch da ruhmlos verabschiedet?

Bucon 2016 - Impressionen

Der Bucon 2016 ist schon wieder Geschichte. Die Gewinner des DPP 2016 stehen fest und den Bucon Ehrenpreis gewannen Markus Heitz und Thomas Le Blanc.
Hier ein paar Impressionen vom Con.


Kai Meyer bei der Laudatio zum Bucon Ehrenpreis für Thomas Le Blanc
Die Gewinner des DPP auf einen Blick

Marianne Labich und Nadine Muriel präsentieren die Anthologie Hotel California

Freitag, 21. Oktober 2016

Little Drummer Roy (Leseprobe Zwielicht 9)


Leseprobe aus Zwielicht 9

Dominik Grittner - Little Drummer Roy

Die meisten Menschen zählten Schafe, wenn sie nicht einschlafen konnten. Eva dagegen zählte Schweinchen. Schweinchen, die versuchten, über den spitzen Zaun zu springen, es aber nicht schafften, weil Schweine nun mal schlecht im Springen sind. Und letztendlich spießten sie sich auf. Das war Evas Humor.
Eva war bei 122 toten Schweinen angelangt, da legte sich etwas Schlaf über sie. Es funktionierte. Vielleicht würde sie morgen einmal nicht todmüde in der Schule aufkreuzen und von ihrem Biologielehrer Herr Zahn „Wandelnde Leiche“ genannt werden. Die Geräusche in den Plattenbauten um sie herum wurden dumpf, ihr Atem tief.
Ein Beckenschlag riss sie aus der Müdigkeit. Eva schlug die Augen auf. Den Bruchteil einer Sekunde dachte sie, sich dieses Geräusch nur eingebildet zu haben, jedoch folgte dem Beckenzischen sofort ein Schlag auf eine Trommel, noch einer, noch einer, ein hohes Trommeln, ein tiefes Trommeln – ein Takt. Jemand spielte Schlagzeug.
Eva sprang aus dem Bett, wobei ihre noch vom Duschen nassen Haare über ihre Schultern fielen. Sie presste sich gegen ihr Zimmerfenster und blickte auf den Innenhof des Plattenbauviertels, über den zu dieser Uhrzeit sonst nur die letzten Betrunkenen nach Hause wankten und die ein oder andere Katze streifte. Doch nun saß dort jemand unter der einzigen Laterne im ganzen Innenhof. Ein Junge mit Kapuze, der auf einem sporadisch aufgebauten Schlagzeug – bestehend aus Basedrum, Snare, zwei Toms und einem Becken - einhämmerte und die Drumsticks so schnell durch die Luft wirbelte, dass das menschliche Auge ihnen kaum folgen konnte.
Der Junge spielte einen Takt, der Eva vertraut war, den sie aber nicht zuordnen konnte. Sie nickte den Kopf und summte den Takt mit. Woher kannte sie die Musik?
Ihr Blick streifte über die Sechzehnstöcker der Plattenbausiedlung. Nach und nach schalteten sich die Lichter der Wohnungen an, Bewohner traten raus auf ihre Balkone, blieben wie angewurzelt stehen und blickten in den Innenhof. Einige brüllten etwas zu dem Schlagzeuger herunter, was allerdings im Lärm des Schlagzeugspiels unterging. Es würde nicht lange dauern, wusste Eva, dann würden die Ersten die Polizei rufen.
Eva musste darüber lächeln. Über dieses vermeintlich kleine Chaos, das der Schlagzeuger in diesem geordneten Plattenbau-Leben anrichtete. Noch faszinierender fand sie, dass sich der Junge darum kaum scherte. Der Schlagzeuger schlug hoch konzentriert auf jede seiner Trommeln, die Kapuze tief im Gesicht hängend, nur manchmal hob er den Kopf, als würde er sein Spiel genießen.
Umso länger Eva dem Jungen zuschaute, desto stärker wurde ihr Kribbeln im Bauch. Sie schloss kurz die Augen, stellte sich vor, neben ihm am Schlagzeug zu stehen, jeden seiner Trommelschläge aus nächster Nähe zu beobachten. Vielleicht würde sie ihm auch einen Schluck Wasser reichen, wenn er durstig wurde und das Spiel nicht unterbrechen konnte, vielleicht würde sie ihm auch die Holzbox, auf der er saß, zurechtrücken, wenn er wegen seines intensiven Spiels ein Stück zu weit vorrückte.
Eva musste runter in den Innenhof und den Schlagzeuger sehen.
Hastig tastete sie über ihren Schreibtisch, der zugemüllt mit Entwürfen für schlechte Songtexte war, riss die Blatt Papiere herunter, bis sie endlich den Hausschlüssel zu greifen bekam – die paranoiden Rentner aus dem Erdgeschoss schlossen nachts stets die Eingangstür ab. „Hier wird ständig eingebrochen“, behaupteten sie, aber über einen Einbruch in ihrer Plattenbausiedlung hat Eva noch nie etwas gelesen oder gehört.
Sie zog sich halbherzig ihren schwarzen Herbstmantel über und stürmte das Treppenhaus herunter, schloss die Tür auf und trat hinaus auf den Innenhof, hinaus in die Kälte. Sie konnte ihren Atem sehen.
In der Zwischenzeit wurden noch viel mehr Wohnungslichter eingeschaltet, die Nachbarn brüllten, der Schlagzeuger solle aufhören, drohten, sie würden die Polizei rufen. Aber niemand traute sich herunter in den Innenhof.
Ganz langsam ging Eva auf den Schlagzeuger zu. Auf dem Asphaltboden sammelten sich Geröll und Glassplitter zerschellter Bierflaschen. Eva trug keine Schuhe, nur Socken und auch nicht besonders dicke.
Eva blieb stehen. Hinter dem Schlagzeugerjungen näherte sich jemand. Die Gestalt bewegte sich hinter dem Laternenpfahl, dadurch war sein Gesicht kaum zu erkennen. Was Eva jedoch Angst machte, war die Ruhe und Selbstsicherheit, mit der sie dem Jungen näher kam. Und das Feuerzeug, das die Gestalt in der Hand hielt und immer wieder entzündete. In immer kürzeren Zeitabständen, umso näher die Gestalt dem Schlagzeuger kam.
Dadurch erkannte Eva ihn. Es war Ratten-Ratsche, der sich nachts allein durch das Plattenviertel schlich, Menschen in dummen Small Talks verwickelte und währenddessen mit seinem Feuerzeug spielte. Seit Eva hier wohnte, sah sie ihn hin und wieder. Seine Zähne standen aus dem Mund hervor, manchmal troff etwas Speichel über die Schneidezähne, seine Augen waren groß, dunkel und bedrohlich – eben wie die einer Ratte. Aus seinem Gürtel ragte stets ein Messergriff. Niemand wusste, ob er einem gefährlichen Buschmesser gehörte oder ob es sich dabei lediglich um eine Attrappe handelte – herausfinden wollte es jedenfalls niemand.
Ratten-Ratsche beugte sein Gesicht über die Schulter des Schlagzeugers. Der bekam die Bedrohung nicht mit, weil er zu sehr auf sein Spiel konzentriert war. Eva sah vor dem inneren Auge, wie Ratsche sein Messer ziehen und dem Jungen die Kehle durchscheiden würde.
Sie rannte los.
Eva trat über die Steine und hinein ins Glas, spürte den Schmerz kaum. Zu viel Adrenalin. Eine Glasscherbe drang tief in ihre Fußsohle, es fühlte sich an wie ein kurzes Brennen, nichts Erwähnenswertes.
„Stopp!“, war alles, was sie sagen konnte. „Stopp!“
Der Schlagzeuger stoppte sein Spiel nicht. Nur Ratten-Ratsche schaute auf, zog seine buschigen Augenbrauen zusammen. Und lächelte sie an.
Eva erwiderte den Blick. Du darfst ihm nicht zeigen, dass du Angst hast.
Doch Ratsche verzog nur sein Rattengesicht, als liefe alles für ihn nach Plan, wich einen Schritt zurück und verschwand in der Dunkelheit.
Eva erreichte den Schlagzeuger, der völlig unbeeindruckt von dem, was um ihn herum geschehen war, den letzten Takt seines Songs spielte, die Drumsticks beiseitelegte und nach Luft schnappte.
Er zog nun die Kapuze herunter und zeigte sein junges, glatt rasiertes Gesicht und seinen glatt rasierten Schädel. Der Schlagzeuger mochte nicht viel älter sein als Eva, vielleicht sechzehn, vielleicht siebzehn. Seine Augen strahlten vor hellem blau. Sie wirkten so klar, so voll im Moment. Er trug bloß ein Unterhemd, worüber sein dicker Parker ruhte wie ein erlegtes Tier.
Er würdigte Eva keines Blickes, packte seine Tom Toms, Base Drum, Becken und Snare zusammen, legte sie in Windeseile in den Einkaufswagen, der neben ihm stand, und schob ihn davon in die Dunkelheit, aus der er gekommen war.
„Na endlich ist hier Ruhe“, rief eine Frau aus dem Fenster.
Zögerlich streifte sich Eva durch ihr nasses Haar, schaute auf ihre mit Blut überströmten Füße und fragte sich für einen langen Moment, ob sie das alles hier bloß geträumt hatte.
 ...Fortsetzung in Zwielicht 9 lesen.

Zwielicht News 21.10.16

Zwielicht 9 ist jetzt vollständig.
Die Druckvorlage ist in Arbeit und wird noch einmal penibel die nächsten zwei Wochen durchgeschaut und wenn nichts dazwischen kommt, erblickt Zwielicht 9 im November das Licht der Welt.


Eine Leseprobe findet sich hier.

Für alle, die Interesse haben, etwas für Zwielicht 10 einzureichen, sollten sich das Jahresende rot im Kalender anstreichen und bis dahin etwas an die Redaktion schicken. Wie immer freuen wir uns auf interessante Beiträge. Einfach an zwielicht@defms.de senden.

Zwielicht Classic 11 wirft ebenfalls seine Schatten voraus. Der Band wird aber voraussichtlich erst 2017 erscheinen.

Zwielicht entwickelt sich ansonsten immer weiter. Geplant ist es eine Reihe mit Sonderbänden herauszugeben. Im Gegensatz zu Zwielicht und Zwielicht Classic soll es sich dabei um Sammlungen eines Autors handeln. Wer genau den Auftaktband bestreitet werden wir allerdings erst 2017 verraten.

Auf Lovely Books starten wir eine Leserunde zu Zwielicht Classic 3 . Nähere Informationen findet man hier.

Ansonsten möchten wir von Neuigkeiten von zwei Zwielicht Autoren vermelden. Erik Hauser hat nicht nur eine Geschichte zu Zwielicht 9 beigesteuert, sondern auch eine eigene Geschichten Sammlung veröffentlicht. Näheres berichtet er hier. Ken Liu, der in Zwielicht 8 auf dem deutschen Markt debütierte, hat eine Filmoption für seine Fantasy Saga.

Ansonsten kann ich noch verkünden, dass es eine Zwielicht Kolumne in den Andromeda Nachrichten des SFCD gibt.

Donnerstag, 20. Oktober 2016

Drei Leserunden auf Lovely Books

Aktuell habe ich auf Lovely Books drei Leserunden gestartet.



Gelesen wird das Buch Silbermond mit den enthaltenen Geschichten Weststadt, Oststadt und Gipsy Queen. Infos zu Silbermond findet sich hier.


Leseprobe:
Pulverdampf hing schwer in der Luft. Er war immer noch fast taub vom Knall des letzten Schusses. Er kauerte sich tiefer hinter den Tisch, den er umgeworfen hatte, um dahinter Schutz zu finden. Sein Atem ging schwer und schnell und er spürte Panik in sich aufsteigen. Er konzentrierte sich, atmete tief ein und aus, beruhigte sich langsam. Neben ihm lag Phönix, dahingestreckt von drei Schüssen, höchstwahrscheinlich tot. Auf der anderen Seite des Tisches lauerte das Rosenbergsche Todeskommando. Er schätzte, sie waren zu dritt, befanden sich in der besseren Position und warteten genüsslich, während er sich die Hosen voll machte. Er konnte förmlich das spöttische Grinsen von Lucard erkennen.

Samstag, 15. Oktober 2016

Rock´N´Roll Shorty

Das eZine rockin-and-rollin.deFantasyguide und DerErnstFall suchen eine Geschichte zum Thema

Rock´N´Roll Shorty

Die Zeit nach dem Krieg. Die Trümmer sind beiseite geräumt und die Musik aus der Jukebox ist neu, verstörend und mit ihr hält die Kultur aus Übersee Einzug ins deutsche Wohnzimmer, mit entsprechenden Konflikten zwischen den Generationen.

Bill Haley, Gene Vincent, Jerry Lee Lewis oder Elvis Presley. 
See You later Alligator, Be-Bop-Alula, Great Balls of Fire oder Jailhouse Rock. Die 50ziger erwachen zum Leben. 
Petticoat, Jeans und Rock´N`Roll. James Dean und Sie wissen nicht, was sie tun.
Wir suchen eure Geschichten, die den Zeitgeist des Rockabilly zum Leben erwecken. Denkt an The Wanderers oder West Side Story, an Ted Herold oder Peter Kraus. Denkt an die Rebellion, die Rivalität der Gangs und die Konflikte dieser aufregenden Zeit zwischen Anpassung und Aufbegehren, zwischen Spießertum und Kriminalität.
Schreibt die Geschichte des Rock`N`Roll neu und sendet diese an antho@rockin-and-rollin.de. Einsendeschluss ist der 28. Februar 2017.
Die besten Geschichten werden als Taschenbuch/E-Book veröffentlicht. Jeder Beteiligte erhält ein Belegexemplar.

Ein paar Anspieltipps.


Ken Liu und die Filmrechte

Ken Liu ist Autor der Fantasysaga Die Schwerter von Dara. Der Autor verkündet jetzt, dass die Filmrechte vergeben worden sind und zwar hier.

Seine erste Veröffentlichung auf Deutsch war Laufschuhe in Zwielicht 8. Interessierte sollten schnell zugreifen, Saphir im Stahl hat keinen Nachdruck geplant und die Restauflage ist mit Sicherheit bald vergriffen. Zwielicht 4-7 sind jetzt schon nicht mehr verfügbar und bei Zwielicht 7 hatte es kein halbes Jahr gedauert, bis der Band verlagsseitig ausverkauft war, auch wenn zu Bedenken ist, dass die Auflage von Zwielicht 8 etwas höher war.

Einzig das E-Book ist unbegrenzt erhältlich.


Seine Geschichte The Paper Menagerie kann man übrigens hier nachlesen, allerdings in Englisch.


Freitag, 14. Oktober 2016

Hitparade Rock`N´Roll

Die 50er stehen wieder auf. Hier ein paar Songs zur Einstimmung.

  1. Bill Haley - Rock Around The Clock
  2. Eddie Cochran - C´mon Everybody
  3. Gene Vincent - Be Bop A Lula
  4. Ted Herold - Carolin
  5. Danny And The Juniors - At The Hop
  6. Jerry Lee Lewis - Great Balls Of Fire
  7. Big Bopper - Chantilly Lace
  8. Chordettes - Lollipop
  9. Chubby Checker - Let´s Twist Again
  10. Elvis Presley - Jailhouse Rock


Wanderers - Walk Like ...Wipe Out

Hitparade Oktober 2

Die nächste Hitparade mit einem Mix aus Superstars und Underground.


  1. Tito & Tarantula - Angry Cockroaches
  2. Hanoi Rocks - Self Destruction Blues
  3. Wucan - King Korea
  4. Def Leppard - High´N´Dry
  5. Sweet - Ballroom Blitz
  6. Ted Nugent - Baby Please Don´t Go
  7. Saxon - Crusader
  8. Kadavar - Come Back Life
  9. Stray Train - Wander Man
  10. Graveyard - Hisingen Blues

Donnerstag, 13. Oktober 2016

Erik Hauser (Interview Jenseits des Rheins)

Michael Schmidt: Hallo Erik, ich begrüße dich zum zweiten Teil unseres Interviews. Der erste Teil fand im Mai 2014 statt. Da dies schon wieder eine Zeitlang her ist, stell dich doch mal kurz vor!

Erik Hauser: Ich bin immer noch mehr oder weniger derselbe, allerdings mit ein paar mehr grauen Haaren und deutlich schlechteren Dioptrinwerten auf beiden Augen als bei unserem ersten Interview vor zwei Jahren (was wohl von der ungesunden Tätigkeit des Schreibens am Laptop kommt). Ansonsten gehe ich trotz meines fortgeschrittenen Alters morgens weiterhin regelmäßig zur Schule, wo ich in meinen Freistunden in der Schulmensa schreibe, und verbringe nachmittags viel Zeit in Cafés mit derselben Tätigkeit.

Mittwoch, 12. Oktober 2016

Montag, 10. Oktober 2016

Der Einfluss der Hauptstäde

...in Europa am Wohlstand der Länder zeigt das Handelsblatt.

Am meisten Anteil hat Athen in Griechenland mit 20%. Enzige Stadt, die kein Mehrgewinn für die Gesellschaft ist, sondern den Wohlstand um 0,2 Prozent verringert ist Berlin.

Nun, was auf den ersten Blick negativ klingt, ist meines Erachtens besonders gut. Deutschland ist nicht zentralistisch. Das verdeutlichen die folgenden Zahlen.

Quelle Wikipedia (verwendet wurden die Daten der Metropolregion, nicht der eigentlichen Stadtgrenzen, die Zahlen variieren allerdings je nach Seite)


Paris 10,6 Millionen  - Frankreich 66 Millionen Einwohner = 16%
Greater London 8,5 Millionen Einwohner  - Großbritannien 65 Millionen Einwohner = 13%
Berlin 4,3 Millionen - Deutschland 82 Millionen Einwohner = 5%
Athen 3,753 Millionen Einwohner - Griechenland 11 Millionen Einwohner =34%

Wie man erkennen kann, sind im Großraum Athen/Piräus 34% der Einwohner von Griechenland. Auch in Paris und London sitzen zwischen 13-16% der Einwohner, während in Deutschland nur 5% der Bürger dort beheimatet sind.

Sonntag, 9. Oktober 2016

Horst Hrubesch und seine Tore

Horst Hrubesch schoss in 159 Bundesligapielen 96 Tore für den HSV. Von 1980-1982 war er Nationalspieler und schoss 6 Tore in 21 Spielen, dabei waren die beiden Siegtreffer im EM Finale 1980 im Spiel gegen Belgien (2:1).



Ein paar Highlights auf Youtube
4:3 Auswärtssieg in München
3 Tore gegen Bremen
5:1 gegen Real Madrid


Freitag, 7. Oktober 2016

Empfehlung des Monats - Jenseits des Rheins

Erik Hauser – Jenseits des Rheins

Hardcover DIN A5, 328 Seiten, EUR 19,90
AGIRO Verlag, ISBN 978-3-939233-64-0

Verlagsinfo:
Jenseits des Rheins liegt ein kleines Dorf in der Kurpfalz. Seltsame Dinge ereignen sich dort hinter der Fassade der scheinbaren Wohlanständigkeit.
Ein Metzger führt gegen einen Konkurrenten einen erbitterten Kleinkrieg, der ein überraschendes Ende findet, besorgte Bewohner sichten in den Rheinauen ein merkwürdiges, halb menschliches, halb tierisches Wesen, und eine alte Tante, die einfach nicht sterben will, bereitet ihrer Familie Kopfzerbrechen …
Bei den Erzählungen dieses Sammelbandes kommen Liebhaber des Bizarren und Düster-Unheimlichen voll auf ihre Kosten.

Der in Brühl bei Heidelberg wohnende Erik Hauser hat sich in der Szene bereits einen Ruf als Autor makabrer, fantastischer Geschichten und Krimis voller ironischer Wendungen und Überraschungen erworben. „Jenseits des Rheins“ vereinigt einige seiner besten und erfolgreichsten Erzählungen mit vielen neuen, die hier als Erstveröffentlichung erscheinen.

Rezension:
Drei Geschichten sind Nachdrucke.
Mein Onkel Stanislaus erschien in Zwielicht 4 
Der geschlossene Kreis erschien in Ab18! 
Mädchen, Monster, Modigliani erschien in  Zwielicht 5

Alle anderen Geschichten sind Erstveröffentlichungen. Jeder Geschichte wird eine Vignette vorangestellt, die als Einstimmung zur Geschichte dient und dazu kommt eine (Zeugenaussage), die den Band abrundet.
Es handelt sich um ein gebundenes Buch mit Lesebändchen, angenehmen Satz, gut verarbeitet und weißem Papier.
Das Titelbild wirkt ein wenig nichtssagend, passt mit dem Motiv der Rheinaue aber gut zum Inhalt.
Die Geschichten könnte man als Regionalhorror bezeichnen, alle spielen in oder um Brühl. Das ist aber nicht der einzige regionale Bezug. Geschichten, die statt in einer amerikanischen Kleinstadt in einer deutschen spielen, gibt es ja zu Hauf. Erik Hauser Geschichten sind aber wirklich deutsch, atmen das ländliche Spießbürgertum, nehmen auch genau diese deutsche Muffigkeit auf die Schippe, sind aber trotzdem auf der Höhe der Zeit.
Die Geschichten heißen dann auch Onkel Herberts große Stunde oder Tante Theas langer Abschied. Die Verwandtschaft und der jugendliche ICH- Erzähler stehen dann auch meist im Mittelpunkt des Geschehens, und treffen in der Provinz auf die Schrecken des Horrorgenres. Werwölfe, Vampire, Monster oder Druiden, Erik Hauser verbindet die unheimliche Literatur mit Geschichten aus dem Alltag und das gelingt vorzüglich. Immer mit einer heiteren Note berichtet er von Tante Thea, die scheinbar ewig stirbt, während um sie herum ihre Nächsten aus dem Leben scheidet. In Ohne Fleisch kein Preis setzt sich Erik Hauser nicht nur mit dem Umbruch des Einzelhandels auseinander, sondern bringt diesen auch in Verbindung mit E.A. Poe und einem düstern Katzendämon.
Wer gerne auch die humorvolle Seite der unheimlichen Literatur mag, sollte bei diesem Buch auf jeden Fall zugreifen. Die Vorstellung, selbst solch absonderliche Gestalten in der Verwandtschaft oder Bekanntschaft zu haben, beflügelt die eigene Phantasie und lässt manche Menschen in anderem Licht erscheinen.

Fazit:
Ein erheiternder Ritt durch die Kurpfalz, die manch überraschenden Schrecken bereithält und am Ende ist man fast enttäuscht, das Buch zur Seite legen zu müssen und es verlangt einem nach weiterem Lesestoff aus der Feder von Erik Hauser.

Sehr empfehlenswert!


Dementsprechend habe ich Jenseits des Rheins in meine Liste empfehlenswerter Storysammlungen aufgenommen.

Montag, 3. Oktober 2016

Zwielicht Classic - Geschichten gesucht!

Zwielicht Classic 11 ist in Vorbereitung und es wird Zeit, den Blick nach vorne zu richten. Für die 12. Ausgabe des Magazins werden Kurzgeschichten der unheimlichen Literatur gesucht. Einzige Bedingung: Die Geschichten müssen schon irgendwo erschienen sein.
Einfach an zwielicht.classic12@defms.de senden mit der Angabe, wo die Geschichte ursprünglich erschienen ist sowie einer Autorenvita. Frühe Einsendungen können evtl. schon für Zwielicht Classic 11 Berücksichtigung finden.

Ansonsten ist der Einsendeschluss der 30.3.2017

Unveröffentlichte Geschichten für Zwielicht werden natürlich fortlaufend gesucht.



Zwielicht Classic

  1. Zwielicht Classic 1 (als Herausgeber) - Horror
  2. Zwielicht Classic 2 (als Herausgeber) - Horror (4. Platz Vincent Preis 2012)
  3. Zwielicht Classic 3 (als Herausgeber) - Horror
  4. Zwielicht Classic 4 (als Herausgeber) - Horror
  5. Zwielicht Classic 5 (als Herausgeber) - Horror
  6. Zwielicht Classic 6 (als Herausgeber) - Horror  
  7. Zwielicht Classic 7 (als Herausgeber) - Horror
  8. Zwielicht Classic 8 (als Herausgeber) - Horror
  9. Zwielicht Classic 9 (als Herausgeber) - Horror
  10. Zwielicht Classic 10 (als Herausgeber) - Horror
  11. Zwielicht Classic 11 (als Herausgeber) - Horror

Horst Hrubesch zum HSV

Das Kopfballungeheuer im NDR Sportclub. Hrubesch ist einfach ein Sympathieträger. Unvergessen seine beiden Tore im Finale der EM 1980 gegen Belgien, sein Verhalten 1982 in Gijon gegen Österreich und natürlich seine Zeit beim HSV.

Zitat: Am besten hält man mal die Klappe und zeigt Leistung (als Kommentar zu den Spielern)

Sonntag, 2. Oktober 2016

Platz 18

Die Wahrheit liegt auf dem Platz. Die Tabelle zeigt den HSV auf dem letzten Tabellenplatz. Und die Investitionen in die Offensive haben sich gelohnt. 2 Tore nach 6 Spielen, das ist Spitze, wenn auch der negativen Art. Statt Labbadia darf sich jetzt Gisdol versuchen und man darf gespannt sein, ob das der letzte Trainerwechsel der Saison war.
Leider bewahrheitet sich beim HSV: Geld schießt keine Tore.

sf-Lit

...ist eine lesenswerte SF Seite und findet sich hier.

Hier finden sich z.B. diverse SF Preisträger.

Phantastische Zeitschriften

^...listet Alessandra Ress in ihrem Blog auf.

Thalia Horror Bestseller

Die Bestseller im Genre Horror auf Thalia finden sich hier.

Aktuell auf Platz 1 liegt Richard Laymon mit "Das Ufer". Danach kommt jede Menge Stephen King und recht viele Bücher aus dem Festa Verlag. Der Schuppen von Michael Dissieux ist als bester deutscher Roman auf Platz 43 (Rang 16892). Respektable Glückwünsche ins Saarland. 

Horror wird übrigens bei Thalia als Untergenre zu Krimi& Thriller gelistet. Zwielicht 1 findet sich auf Rang 28895

Samstag, 1. Oktober 2016

Die Spiegel Bestsellerliste 39/2016

...findet sich hier.
Auf Platz 7 (vorherige 4) findet sich Andreas Gruber mit Todesmärchen.

Die beliebtesten SF Kurzgeschichten

...auf Amazon finden sich hier. Platz 1 ist Jules Verne mit sämtlichen Werken für 0,99 Euro, da kann man ja kaum widerstehen. Teutonic Future erreicht immerhin Rang 154.
Da ist Luft nach oben.

Uwe Hermanns Band Das Amt für versäumte Ausgaben landet auf Platz 21 und sollte gelesen werden. Hier meine Rezi: Das Amt für versäumte Ausgaben

Lesenswert ist Platz 36 Der Spieler.  

...sowie Platz 41 Wir waren außer uns vor Glück. Punktown auf Platz 60 ist ebenfalls ein Lesetipp. Ein Platz dahinter findet sich die 24. Ausgabe des Magazins Nova.

Die beliebtesten Horror Anthologien

....bei amazon finden sich hier. Und man sieht, wenn nicht mindestens 1000 Liter Blut fließt, wird man nicht gelesen.
Platz 1:
 Emma 1: Einer der härtesten Horrorthriller - Schreibstil im "Over the Shoulder Shot" Mix aus Horror und Mystery,einem Schuss Splatter vereint Spannung ... gnadenloser Form (Erstkontakt)

Ja, da können wir nicht mithalten. Zwielicht 1 schafft es immerhin auf Platz 22, Ab18! auf Platz 27 und Teutonic Horror auf Platz 36.

Na, immerhin, oder?

Zwielicht Classic 4 hat immerhin eine 1 Sterne Rezension erhalten und landet auf Platz 44. Für manche ist gerade das eine Empfehlung, schließlich sind die 5 Sterne Jubelrezis auf Amazon oft quantitativ verdächtig.

Bucon 2016

Der Buchmesseconvent findet am 22.10 in Dreieich im schönen Hessen statt. Diane Dirt, Torsten Scheib, Felix Woitkowski  sowie Erik Hauser werden dort auf jeden Fall aufschlagen.

Marc Bolan

...ist Mittelpunkt in dem Beitrag der BBC über den Macher von T-Rex.

Als Auswahl verlinke ich mal Metal Guru.

Fünfjähriges Jubiläum

Zwielicht Classic 3 feiert fünfjähriges Jubiläum. Am 12.12.2012 erblickte das E-Book das Licht der Welt. Das Taschenbuch folgte am 13.1...