Sonntag, 30. November 2014

Sascha Dinse (Interview)

Michael Schmidt: Hallo Sascha, stell dich den Zwielicht  Lesern doch mal vor!

Sascha Dinse: Also gut, ich versuch das mal in Kürze. Ich bin 35, lebe und arbeite in Berlin. Hauptsächlich bin ich als freiberuflicher Dozent für Medienkompetenz unterwegs, halte Vorträge und führe Lehrveranstaltungen durch. In 2015 möchte ich mit meiner Promotion beginnen.

Daneben schreibe ich Kurzgeschichtena aus den Genres Horror, Science-fiction und (seltener) Fantasy. Ich arbeite parallel an einem Roman, habe derzeit aber nur wenig Zeit zum Schreiben. Hin und wieder mache ich elektronische Musik, komme dazu aber noch seltener als zum Schreiben.

Als Inspirationsquellen dienen mir z.B. die älteren Werke von Stephen King, von ihm besonders "Stark - The Dark Half", das ich für eine seiner besten Arbeiten halte. Daneben bin ich großer Film-, Musik-, Games- und Serienfan, bin als Goth dem Morbiden und Makaberen natürlich durchaus zugeneigt und finde oft auch im Alltäglichen Dinge, die mich zu bestimmten Geschichten inspirieren.

Samstag, 29. November 2014

Thorsten Küper (Interview)



Michael Schmidt: Hallo Thorsten. Stell dich doch mal kurz vor!

Thorsten Küper: Hallo Michael. Ja, wo fange ich an? Also mein Name ist Thorsten Küper, ich komme aus Herne, mitten im schönen Ruhrpott und ich liebe seit meiner frühen Jugend gute Bücher, vor allem aus dem Bereich der Fantastik, dem Thriller- und Science Fiction Genre. Meine ersten Storys konnte man in den Neunzigern in den Fanzines des Thunderbolt Club lesen. Seit dem Jahr 2000 habe ich  Kurzgeschichten und Erzählungen für Magazine wie c`t und Nova und verschiedene Kollektionen wie die „Visionen“ geschrieben. 

Bullet bei Lovely Books



Bullet wurde auf Lovely Books gelesen. Und wie kommt meine Geschichte weg?

Zitat:

Eigentlich müsste mir She sympathisch sein, sie liebt meine Musik, dennoch würde ich mich wahrscheinlich vor ihr fürchten, wenn sie mir nachts begegnete. Michael hatte sie sicher exakt vor Augen, ich mag sie mir lieber nicht zu genau vorstellen. Es könnte sein, der Anblick raubt mir den Verstand. Diese Geschichte gehört für mich ganz eindeutig zu den Highlights dieses Bandes. Genial, Michael. Könnte mir gut vorstellen, dass die Weltkirche eine Belohnung auf ihr Fell aussetzt. Ich bin gespannt auf deine Fortsetzung. 

 Das hört man gerne. Ich gehe jetzt feiern...

Rock Pop in Concert 1983

1983 fand das Rock Pop in Concert in der Dortmunder Westfalenhalle statt. Und zwar vom ZDF, weder vorher noch nachher berühmt für besonders geistreiche Sendungen. Da liefen eher Familiensendungen wie Wetten das?.

Mittwoch, 26. November 2014

Am Ende des Regens beim SFCBW

Michael Baumgartner, Rezensent des SFCBW sowie der Andromeda Nachrichten, hat Am Ende des Regens unter die Lupe genommen.
 
„Fazit: eine überdurchschnittliche Anthologie, bei der das Lesen Spaß gemacht hat.“
 
 

Montag, 24. November 2014

Die Null steht!

Beim HSV macht man einfach alles madig.
Letztes Jahr war man der erste Verein, der mit 27 Punkten nicht abgestiegen ist und auch der erste Verein mit drei Trainern, der die Klasse erhalten hatte.
Mit 75 Gegentoren und 21 Niederlagen war man ebenfalls sehr gut dabei. Aber immerhin hatte man 51 Tore erzielt.
Gut, das sind Rekorde und Spitzenleistungen, auf die man naturgemäß nicht stolz sein sollte.

Aber der Punkt mit dem Torverhältnis ist etwas, das muss man als Ausgangspunkt für diese Saison verwenden.Unter Slomka startete der HSV mit 0:5 Toren in drei Spielen (davon ein Unentschieden). Die Schießbude der Liga war wieder eröffnet.
Jetzt, nach 12 Spielen, ist das Torverhältnis bei 6:14.
Nur Bayern (3), Gladbach (9), Wolfsburg und Augsburg (12) und Köln (13) sind besser. Also die sechstbeste Defensive im Moment.

Kindle Fire HDX-Tablet

...gibt es heute am Cyber Monday für 99 Euro. Soll ich mir das zulegen?
Die 64GB Version kostet allerdings 179 Euro. Andererseits habe ich schon einen Kindle Fire, der funktioniert noch einwandfrei. Aber der hat halt weniger als 6GB.

Dienstag, 18. November 2014

Schattenseiten feiert zehnjähriges Jubiläum

Vor genau 10 Jahren erschien die von mir herausgebene Anthologie Schattenseiten und war zusammen mit Die dunkle Seite der Vorläufer des Magazins Zwielicht.
 
 
Schattenseiten
Verborgen in Nischen, in die kein oder nur wenig Licht fällt. Eine Bewegung im Augenwinkel. Oder hat man sich getäuscht? Plötzlich stockt der Atem, das Herz rast. Was verbirgt sich in den Schatten? Was tritt zu Tage, wenn Gier, Eifersucht oder Rache das Handeln des Menschen bestimmen?
16 Geschichten. 16-mal Spannung. 16-mal die Schattenseiten des Menschen.


Sonntag, 16. November 2014

Uwe Voehl (Interview)

Bewahrt eure Leidenschaft!



Nichts beweist mehr das gesellschaftliche Desinteresse am Horror als die im letzten Jahrzehnt ansteigende Zahl von Klein- und Hobbyverlagen.
aus "Horror ist ein einsames Wort" von Uwe Voehl (erschienen in Die Horror-Fabrik (Goblin Press)

Michael Schmidt: Hallo Uwe, wir hatten uns schon mal gesprochen, da ging es vor allem um die Horror-Factory, siehe hier. Damals startete diese und mittlerweile sind 26 Ausgaben erschienen. Es gibt Gerüchte, die 26. Ausgabe wäre die letzte gewesen, da die Vorankündigung zur Nummer 27 fehlt. Ist da was dran?

Uwe Voehl: Als die HORROR FACTORY startete, war nur eine Staffel geplant, das heißt, wir hatten den Ehrgeiz, dreizehn eigenständige Romane herauszubringen. Die waren so erfolgreich, dass der Verlag schon nach den ersten E-Books beschloss, eine zweite Staffel anzugehen. Es gab und gibt keinen Grund, von einer Einstellung zu sprechen.  Es liegen, wie du sagst, 26 Horror-Romane vor, die Edition ist damit vorerst abgeschlossen. Und der Unterschied zu Romanheften – abgesehen vom inhaltlichen Anspruch – ist nun mal der Vorteil, dass alle 26 Romane sehr, sehr lange und jederzeit verfügbar sein werden.

Dienstag, 11. November 2014

Erste Rezension zu Bullet

Zu  Bullet gibt es eine Rezension auf dem Fantasyguide.
Zu meiner Geschichte She schreibt Ralf Steinberg:

Redakteur Michael Schmidt ist bekennender Rock-Fan.
Auch She zeugt davon. Seine Drag-Queen möbelt nicht nur die unteren Etagen auf, ihre Geheimmission führt auch zu einer grandiosen Pointe. Allerdings muss man schrille Männerfantasien mögen, die in kurzen, knalligen Sätzen präsentiert werden.

Aus dem Munde von Ralf ist das ein überschwengliches Lob. Hier geht es zur Rezension.

Freitag, 7. November 2014

Rezension zu Zwielicht 5

Zwielicht V wurde von Carsten Kuhr auf phantastiknews besprochen.

Fazit:
Dabei ist anzumerken, dass, wie bislang schon, „Zwielicht“ seinen Schwerpunkt auf die Präsentation neuer Geschichten und klassischer Wiederentdeckungen richtet. Nur drei fundierte und interessante Sekundärartikel - über die genialen Harlan Ellison, T.E.D. Klein und den Vincent Preis 2013 - runden den Prosa-Teil ab. Hier wäre, sofern der Herausgeber genügend geeignetes Material findet, eine Ausweitung der Artikel wünschenswert.

Auch inhaltlich versucht Schmidt, neue Wege zu erkunden. Neben den gewohnten Erzählungen – unter anderem als deutsche Erstveröffentlichung eine Geschichte von Algernon Blackwood - wartet ein Kurzroman auf den Leser; ein Versuch, der meines Erachtens den Rahmen eines Magazins ein wenig sprengt, auch, ja gerade weil der Beitrag von Marcus Richter eine Einzelveröffentlichung verdient hätte und zu den besten Geschichten des Bandes zählt.

Zwielicht 3 Rezension auf literra

Zwielicht III  wurde auf Literra besprochen. Hier die Rezension.

Montag, 3. November 2014

Bullet (Interview)



 

Michael Schmidt: Hallo Sven, ich hatte dich hier schon mal vorgestellt. Das Interview ist sozusagen die Fortsetzung. Wie geht es dir?


Sven Klöpping: Gut, danke.

Michael Schmidt: Das Cover von Bullet ziert eine Pistolenkugel. Ist das Motiv Programm und wie kam es zu dem Cover?

Sven Klöpping: Ja, das ist definitiv Programm. Die Storys sollen direkt ins Hirn schießen, mit einer modernen, frechen Sprache daherkommen und den letzten Rest Spießigkeit aus den Köpfen ballern. Ein bisschen soll man sich an Pulp Fiction o. Ä. erinnert fühlen, aber Gemeinsamkeiten sind da bloßer Zufall. Es soll was ganz Eigenständiges sein. 

Samstag, 1. November 2014

Tiefraumphasen (Interview)


 

Michael Schmidt: Hallo Andrè, hallo Frank, stellt ihr euch kurz vor.


Andrè Skora: Seit ich zu nächtlicher Zeit mit viel Geplärr auf diesen unseren Planeten geschlüpft bin, bin ich meiner Heimatstadt treu geblieben, auch wenn es hier immer düsterer wird. Beruflich mach ich irgendwas mit Medien und ansonsten treib ich mich virtuell viel herum. 

Frank Hebben: Was, schon WIEDER?! [hier und nachfolgend passende Emoticons setzen, die in seriösen Interviews so gerne rausgekreuzt werden] Frank Hebben, mein Name. Ich bin Technischer Redakteur und Werbetexter, außerdem der „Wagner der Deutschen Science Fiction“, wie mich Michael Iwoleit einmal zum Spaß auf Facebook genannt hat … Steht jetzt allerdings auf meinen Visitenkarten.

Ein gelungener Mix und dadurch ein kurzweiliges Lesevergnügen

  Der letzte Turm vor dem Niemandsland  findet weiter hohe Zustimmung. Zitat: Mir liegt High Fantasy nicht so besonders und so hat wohl...