Samstag, 25. August 2012

Die HSV Trainer

Eine Übersicht aller HSV Trainer in 50 Jahren Bundesliga findet sich hier.

Bisher sind es 33 Trainer und wenn es so weiter geht, wird die Saison mindestens Trainer Nummer 34 bereithalten.
Zeit für ein kleine Resümee und eine subjektive Einschätzung. Dabei muss ich anmerken, die Trainer vor Zebec habe ich nicht mitbekommen.

Die Top 3 der Trainer:
Ernst Happel
Branko Zebec
Martin Jol


Trainer mit wenigen Spielen wie Cardoso oder Moniz kann man dabei nicht bewerten und habe ich nicht berücksichtigt. Ernst Happel, der Schweiger bei den Pressekonferenzen, schwebt über allen. Branko Zebec zelebrierte den typisch jugoslawischen Fußball. Absolute Kontrolle, das führte zu langweiligen Spielen, aber erfolgreich war er. Martin Jol war der letzte Hoffnungsträger, der leider im Streit ging.
Neben dieser Top 3 gab es natürlich weitere Trainer, die eine tolle Zeit beim HSV hatten. Frank Pagelsdorf, dem leider der große Erfolg versagt blieb. Felix Magath, der in seiner ersten Profitrainerstation mit Schwung startete, aber leider zu früh gefeuert wurde. Thomas Doll, der den HSV zuerst von Platz18 nach vorne führte und sie auf Platz 18 an den nächsten tollen Trainer, Huub Stevens übergab, der leider nicht genug Mumm hatte und eher die Null stehen ließ. Über diese würde man sich heutzutage freuen.
HSV ist ein schweres Pflaster für Trainer. Bei all den namhaften Trainern fragt man sich natürlich, ob da nicht grundsätzlich was falsch läuft.

 Die Flop 3 der Trainer:
Michael Oenning
Egon Coordes
Josip Skoblar

Lange führte der ehemalige Bayern Cotrainer Egon Coordes, der es 1992 19 lange Spiele aushielt. Dann kam Michael Oenning, sah bedröppelt von der Bank und führte den HSV schnurstracks in den Abgrund. 14 Spiele ohne Fortune mit allen Fehlern gewaschen, das ist nicht mehr zu toppen. Platz 3 für den Jugoslawen Skoblar, dessen Torwart Pralija es schaffte, in München sechs Tore eingeschenkt zu bekommen und mindestens 4 dabei selbst erzielt bzw. verschuldet hat.
Auf den Plätzen finden sich Benno Möhlmann, Bruno Labbadia und Armin Veh. Letztere war so begeistert vom HSV, dass er niemals wieder einen anderen Bundesligaverein trainieren wollte. Nun, Frankfurt war ja auch ein Zweitligist, als er dort anheuerte.


Mein Wunschtrainer für die Zukunft wäre entweder Cardoso, der leider keinen Trainerschein für die BL hat, und Norbert Meier, derzeit bei Fortuna Düsseldorf aktiv.


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