Samstag, 20. Dezember 2014

Neues 9Cent-eBook: “MegaFusion”

Cover dunkel klein

Lesen Sie acht actiongeladene, ausgewählte Geschichten aus dem MegaFusion-Universum. Von Sven Klöpping, Michael Schmidt und Vincent Voss. Jetzt. Hier.

 Leseprobe:

"Er verstummt, kriecht förmlich in den Plastikboden und das ist seine einzige Chance. Gegenwehr stachelt mich nur an. Aber so sinken meine Hormone Schritt für Schritt auf ein erträgliches Maß, auch wenn es unverhältnismäßig lange dauert. Ich brauch den Infight mit einem Drag, am besten mit He, keine Frage. Ich werfe meinem Boss einen schiefen Blick zu. Drain, dieser Arsch, hatte Nerven.
„She, du bist manchmal so unsensibel. Da dachte ich …“
„Das merk ich mir. Die Rechnung kommt später!“
Wütend rausche ich ab. Drain, der blauäugige Mädchenheld, mochte Moin und Seg beeindrucken, mich aber keineswegs. Als ob ich ihn jemals enttäuscht hätte. Nein, mir konnte er nichts vormachen. Er wollte mich ärgern und das war ihm unzweifelhaft gelungen.
„Ruft mich an, wenn es losgeht. Ich mach jetzt ´ne Sause. Muss ein wenig vögeln.“
Der Facelook der Typen gibt mir ein wenig Auftrieb und so stiefel ich aufgerippt ins Techem. Lasse ein wenig Dampf ab. Nur der Matratzenball wird natürlich gestrichen. Es ist noch nicht so weit. Erst muss ich einen Job erledigen ..." (aus Michael Schmidt, "She")

Ein Veriss der motiviert


Ekel Alfred hat Bullet rezensiert, wie man hier nachlesen kann. Er eiert beim Fazit irgendwie rum, aber ihm scheint das Buch gefallen zu haben, zumindest kann man das hier oder da herauslesen, wenn man es auch genau entgegengesetzt rauslesen kann, aber vielleicht hat Alfred ja zwei Seelen in seiner Brust. 

Gibt mir irgendwie zu denken, denn Alfreds Geschmack zu treffen wäre genauso bemerkenswert wie wenn mir die neue Single von Helene Fischer gefallen würde.

Es gibt aber Hoffnung. Seine Meinung zu meiner Geschichte:

Michael Schmidt : She
Hab' ich nicht verstanden, die Geschichte. Wenn es überhaupt eine ist. Wie kommt so etwas durch das Lektorat ?

Okay, ich habe alles richtig gemacht. Nachdem mich zuletzt ein wenig die Motivation im Stich gelassen hat, hilft das mit Sicherheit, die Tasten fliegen zu lassen. Wenn das kein  Lob ist.

Zur Vollständigkeit noch seine Rezension zu Am Ende des Regens.


Nun ja, wer K.H. Scheer für den Stephen King der deutschen SF  und die ZBV-Serie wahrscheinlich für die deutsche Antwort auf Star Trek hält, dem ist Heino nicht unter 24 Stunden zu wünschen.
Der vollständigkeithalber möchte ich nicht verschweigen, das Ekel Alfred zur Jury des DSFP gehört.
Was soll man dazu noch sagen...

Ich poste einfach den Song, der meiner kleinen Geschichte Pate gestanden hat: Just To Get Into It

Freitag, 19. Dezember 2014

Frühlingsimpressionen

Frühlingsimpressionen erschien im Dezember 2003 in der Anthologie Der falsche Tag im Verlag Edition Ponte Novu. Sie handelt vom Unterschied der Kulturen und ihrer gegenseitigen Klischees. Gerade nach dem 11. September 2001 verhärteten sich die Fronten und die gegenseitigen Beschuldigungen waren nicht von Sachlichkeit geprägt. Doch wer trägt keine Schuld, der werfe den ersten Stein…

Die Geschichte gibt es gedruckt auch im Band Geschichten der Dekadenz. Und erschreckend. Das Thema der Geschichte ist immer noch hochaktuell.

Frühlingsimpressionen
Der Frühling zeigte sich an diesem Tage von seiner aller schönsten Seite. Die Wiese leuchtete in einem satten Grün, Gänseblümchen und Löwenzahn bildeten bunte Farbtupfer, unterstützt von der milden Frühlingssonne. Kaum ein Lüftchen regte sich in der warmen Morgenluft.
Endlich war es soweit. Der Frühling hatte Einzug gehalten. Ein erster Vorgeschmack auf den Sommer streifte das Land und ließ die Menschen ins Freie strömen, gut gelaunt und süchtig nach frischer Luft.
Auch das kleine Mädchen genoss die wärmenden Strahlen der Nachmittagssonne. Sein blondes Haar glitzerte im Spiel der Farben. Vergnügt und unbeschwert lief es über die Wiese, pflückte hier und da ein paar Blumen, während der Strauß in seiner Hand unaufhörlich wuchs. Ein glückliches Lächeln lag in seinem Gesicht und das Lied, das es vor sich hin trällerte, klang heiter und froh.
Plötzlich schob sich eine schwarze Wolke vor die Sonne. Es kühlte merklich ab. Das Geräusch eines Benzinmotors zerstörte die bis dahin trügerische Idylle.
Ein Auto hielt direkt neben dem kleinen Mädchen mit dem goldenen Haar. Die Tür öffnete sich und eine Hand ergriff es. Ihr aufkommender Schrei wurde rüde unterdrückt, während das Kind unsanft in das Auto gezerrt wurde. Die Tür schloss mit einem satten Laut und das Auto fuhr mit quietschenden Reifen davon.
Ein Passant, der den Vorfall beobachtet hatte, verharrte nachdenklich mit gesengtem Kopf, mit sich selbst im Unreinen. Dann schüttelte er den Kopf. Das konnte nicht sein. Er musste sich einfach getäuscht haben. Er beschloss, den vermeintlichen Vorgang zu vergessen. Vor sich hin murmelnd ging er weiter.
Kurze Zeit später hatte die schwarze Wolke die Sonne passiert und die goldenen Strahlen erhellten wieder die idyllische Umgebung. Das Leben nahm weiter seinen Lauf. Als wäre nichts geschehen...

Jahresrückblick 2014



Die bisherigen Jahresrückblicke finden sich hier
2012
2013

Das Jahr 2014 neigt sich dem Ende zu. Und so wird es Zeit zu prüfen, was man sich alles vorgenommen hat und was tatsächlich 2014 vollbracht wurde.
2013 schrieb ich von der Ausschreibung Helden und Schurken, doch leider wurde es nichts mit dem geplanten Buch. Es kamen einfach zu wenig geeignete Beiträge an. Viele waren Magiergeschichten im Stil Harry Dresden, das war nicht das, was ich gesucht hatte. Gesucht waren andere Helden, nicht diese, die sowieso die Buchhandlungen fluten.
Die neuste Ausschreibung Ab 18! hat schon einige interessante Einsendungen und das Buch ist zur Hälfte gefüllt. Ich bin gespannt was noch in mein Postfach eintrudelt.

Donnerstag, 18. Dezember 2014

Die Urkunde des Vincent Preis 2014

...ist von Mark Freier und findet sich hier. Klar, ich muss auf die Nominierungsliste, denn die Urkunde ist echt stark. Und würde sich sehr schön zu den anderen drei Motiven machen.

Zum Vincent Preis 2014 geht es hier.